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Bewerbung um das Bürgermeisteramt in Hard

seit dem für alle ziemlich überraschenden Rücktritt von Harald Köhlmeier hat sich die Vorwahlsituation zur kommenden Gemeindevertretungswahl am 15. März 2020 komplett verändert. Zum ersten Mal seit langem starten alle Parteien mit derselben Ausgangslage, wenngleich die ÖVP mit dem Nachrücken von Vizebürgermeisterin Evi Mair ins Bürgermeisteramt in der ohnehin traditionell „schwarzen“ Marktgemeinde Hard einen mehr oder weniger deutlichen Startvorteil hat. Zumal sie auch erkennen lässt, aus den Fehlern ihres Amtsvorgängers gelernt zu haben und den Kontakt zu den Bürgern aktiv sucht und deren Meinung nicht einfach ignoriert.

Trotzdem wurde mir schon im Vorfeld wiederholt aus der Bevölkerung zugetragen, dass Hard an eine echte unabhängige Bürgerbewegung fehlt. Zwar betonen eigentlich alle politischen Parteien, dass parteipolitisches Geplänkel in der Gemeinde nichts verloren hat, wirklich losgelöst von den politischen Ideologien agiert aber keine in der Harder Gemeindestube vertretene Partei – leider auch nicht die einzig unabhängige „Harder Liste“, deren Spitzenkandidat für mich doch überraschend deutlich abgelehnt wird und im Kreuzfeuer der Kritik steht.

Nachdem ich nach dreijähriger Obmannschaft bei den Harder Freiheitlichen erkennen musste, dass ein Schwenk zu echter Basisdemokratie nicht erwünscht und durchsetzbar ist, war für mich klar, dass niemand anderer als ich diese von der Bevölkerung gewünschte Bewegung in Hard gründen und mit Leben füllen kann und wird. Aus diesem Grund gibt es nun in Hard eine neue Bewegung, die diese Prinzipien in den Mittelpunkt ihres politischen Wirkens stellt.

Die neue Liste „Wir Bürger für Hard“ stellt einen unabhängigen und neutralen Bürgermeister, der keiner Partei sondern lediglich der Harder Bevölkerung verpflichtet ist. Als „Gemeindemanager“ sorgt er einerseits für eine moderne und professionelle Führung des dynamischen Unternehmens „Marktgemeinde Hard“, andererseits moderiert er unabhängig und unvoreingenommen zwischen den unterschiedlich agierenden und argumentierenden politischen Parteien und erinnert diese stets daran, dass bei deren politischem Wirken letztlich immer die Interessen der Bürger von Hard im Vordergrund stehen müssen. Nur in diesem demokratischen Umfeld des ständigen Austauschs und sachlichen Dialogs auf Augenhöhe, in den sich jede Bürgerin und Bürger auch aktiv einbringen kann und soll, gelingt auch das Zuschütten der weit offenen Gräben in der Harder Gemeindestube.

Ich freue mich schon jetzt auf diese spannende und herausfordernde Aufgabe und ersuche alle Harderinnen und Harder sich intensiv an diesem neuen Prozess in Hard zu beteiligen!

Warum Lexer?

Warum ich es mir in der heutigen Zeit antue, mich politisch zu engagieren? Wo die Politik in unserer Bananenrepublik seit Ibiza- und Shreddergate schlechter nicht dastehen könnte und man sich fast schämen muss, sich öffentlich als Politiker zu deklarieren? Wo man, wenn man nicht dem „mainstream“ nachspricht, sich alsbald einem vernichtenden „shitstorm“ gegenüber stehen sieht?

Weil ich was bewegen möchte! Und weil ich Politik anders, besser machen möchte. Und weil ich im Gespräch mit vielen Mitmenschen festgestellt habe, dass ich mit meinen oft den gängigen Argumentationslinien widersprechenden Ansichten ganz und gar nicht allein dastehe. Während andere sich eher in Resignation flüchten und meinen, „das ist halt so, da kann man eh nichts machen“, sage ich „Nein, da MUSS man etwas machen!“

In einem Land, das sich in Artikel 1 der Verfassung vorschreibt, „1. Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“, ist es nicht zu tolerieren, dass die Meinungsfreiheit de facto täglich beschnitten wird und Andersdenkende diffamiert und persönlich zerstört werden!

Politik hat sich um die Republik (lateinisch res publica) also um die „öffentliche Sache“ zu kümmern und nicht um persönliche Befindlichkeiten. Auch ist es inakzeptabel, wenn das Recht (und damit sollte auch die Macht gemeint sein) vom Volk ausgeht, dass heute Politiker oder auch Parteien sich als Machtinstitution über die Bevölkerung stellen und nicht einsehen wollen, dass sie es sein sollen, die dem Volk – dem wirklichen Chef, der sie mit Steuergeldern finanziert – zu dienen haben. Aus diesem Grunde engagiere ich mich auch ehrenamtlich bei „mehr Demokratie! Vorarlberg“, die sich als Teilorganisation von „Democracy international“ für ein in der Schweiz seit über 150 Jahren tadellos funktionierendes und damit längst bewiesenes Modell der direkten Demokratie einsetzen. Auch die führenden Platzierungen bei Rankings der Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Staat bestätigen dies eindrücklich.

Wir müssen das Rad also gar nicht neu erfinden, wir müssen uns nur an funktionierenden Modellen orientieren, die längst erfolgreich praktizieren, was in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte:

„Wir sind das Volk und wir sind der Chef!“

Über Mich

Ich bin ein 46-jähriger Pharmareferent im Außendienst und Familienvater von 2 pubertierenden Teenagern. Zusätzlich engagiere ich mich als Gemeindevertreter in Hard. Meine Kompetenzen nähren sich sowohl aus meiner 20-jährigen kundenorientierten Tätigkeit im Außendienst wie auch aus meiner Funktion als Ehemann und Familienvater.

Im Gesundheitswesen tätig sehe ich auch dort zahlreiches Verbesserungspotential – meine Gedanken hierzu findet ihr bei „Meine Politik von A-Z“. Zuletzt schreibe ich mir als Familienvater auch Kompetenzen im Sozial-, Bildungs- und familienpolitischen Bereich zu.

Mit meinem Motto

Demokratie neu denken,
Politik neu leben,
Konsens statt Konkurrenz

fordere ich die Bereitschaft zum Umdenken in der Politik ein. Die Bevölkerung hat heute klar den Eindruck, als würden keine Sachthemen mehr diskutiert sondern einander gegenseitig nur der schwarze Peter zugeschoben. Anträge parteifremder Fraktionen werden schon aus Prinzip abgelehnt – die Sache und vor allem das Wohl aller treten dabei in den Hintergrund!

Wir als politisch Verantwortliche können aber selbst entscheiden, welche Art von Politik wir machen möchten und für welchen Stil und Umgang miteinander wir stehen.

Mein Ziel ist es daher, mit zwei Ihrer Vorzugsstimmen als Ihr Lobbyist am 15. März in der Gemeinde Hard nicht nur unabhängiger Gemeindemandatar zu werden, sondern bei der zeitgleich stattfindenden Bürgermeisterwahl als echte bürgerliche Alternative zu den anderen Parteisoldaten zur Verfügung zu stehen und dabei ausschließlich der Harder Bevölkerung verpflichtet zu sein.

Daher baue ich auf Ihr Vertrauen. Folgen Sie mir daher auch auf Facebook, um mitverfolgen zu können, welche Themen mir wichtig sind und wie ich so ticke, auch wenn diese nicht ausschließlich mit gemeindepolitischen Fragen zu tun haben.